top of page
titel_edited.jpg

M I S S I O N T R I P

NACH NEPAL

Dieser Trip hat in so mancher Hinsicht mein Herz krass eingenommen und verändert. Ich denke ich werde hier insgesamt nur einmal einen Bruchteil von dem zusammenfassen können, was dieser Trip mit mir gemacht hat. Aber ich gebe mein Bestes. Seid gnädig falls es mal an Details fehlt oder meine Grammatik zu Wünschen übrig lässt. Und falls ihr mehr wissen wollt zu einzelnen Momenten oder manches nicht versteht, fragt mega gern persönlich nach. Ich wollte mit einigen Dingen auch nicht zu sehr ins Detail gehen, weil ich mir nicht sicher war wie cool es ist manches von dem im Internet zu haben. 

 

Grundsätzlich haben mit die Leiter der IRIS Base in Kathmandu wahnsinnig beeindruckt und inspiriert. Die beiden haben verstanden was es bedeutet unter dem Vers zu leben: „In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst.“ 

In einem Land mit krasser geistlicher Dunkelheit scheinen die beiden nie aus Angst heraus zu handeln. Kein Gebet scheint ein Gebet zu sein, bei dem Angst die Wurzel ist, sondern sie sind voll und ganz eingenommen von einer übernatürlichen Liebe für Nepal und seine Menschen. Unter ihrem Covering hatte ich echt das Gefühl, dass ich ein neues Level von Furchtlosigkeit erleben durfte. 

Außerdem haben die beiden und auch unsere Teamleiter es verstanden, dass OHNE Liebe alles was wir tun für die Katz ist. Wenn wir die krassesten Wunder sehen würden, die akkuratesten prophetischen Wörter hätten und übernatürlicher Weise auf einmal fließend Nepali könnten - all das wäre wertlos, wenn unsere Motivation nicht Liebe wäre. Gottes Herz ist immer radikale Liebe und aus der folgt alles andere.

Das hieß zum einen, dass wir nie mit einem anderen Plan losgezogen sind als Menschen zu lieben und das sieht unglaublich unterschiedlich aus. Zum anderen hieß es - und das ist die Frucht unserer Missiontrip-Leiter - wehe ihr wagt es auf die Straße zu gehen, um Menschen zu lieben und liebt die anderen Leute aus eurem Team nicht. Deshalb ist das Team einfach krass zu einer Familie geworden über die zwei Wochen, weil wir uns immer wieder ganz bewusst entschieden haben einander zu lieben. 

Ich habe eine völlig neue Dankbarkeit für meine eigenen Erlösung bekommen und nochmal eine tiefere Offenbarung vom Evangelium. Wie dankbar darf ich sein mit vollkommener Hoffnung aufgewachsen zu sein. Gleichzeitig haben mir die Locals auch einfach vor Augen geführt wie viel ich habe was ich nicht brauche und was echte Hingabe zu Gott bedeuten kann. Wir sind so oft noch in unserer Komfortzone. 

Und mein Handy ist am dritten Tag kaputt gegangen. Mega nervig. Aber Gott hat mir durch diese Zeit auch einfach nochmal eröffnet, dass er ein eifersüchtiger Gott ist. Genauso wie Gott die Nepalis nicht teilen will mit 30.000.000 anderen Göttern, will er sich unsere Aufmerksamkeit nicht teilen mit irgendwelchen Dingen, die unser Herz auf kurz oder lang einnehmen. Also hat er mir mein Handy genommen, ich konnte mich bei keinem von euch melden, konnte nicht an mein Konto, konnte keine Musik hören und so weiter. Aber das war irgendwie cool zu sehen, wie er mich einfach mal für sich wollte. 

 

Okay hier also ein Bericht darüber, was wir von Tag zu Tag so gemacht haben. Wie gesagt, Details fehlen und vieles was passiert ist, konnte ich nicht mit reinnehmen. Wenn ihr nach dem Bericht nicht satt seid von Zeugnissen könnt ihr euch melden und ich teile nochmal mehr mit euch.

14.03 und 15.03

Wir sind 06:30 Uhr abgefahren am Donnerstag in Redding. Wir waren ca 36 Stunden unterwegs. Und angekommen sind wir am Samstagmorgen, den 17.03. Do the math! Ich habe nicht nachgerechnet, aber das sollte stimmen :D

Fliegen war super für mich - ich liebe das einfach. Hat auch nur meine Vorfreude gesteigert auf meinen Flug nach Deutschland bald. 

1_edited.jpg
team foto_edited.jpg
2.JPG
16.03

Wir sind ca. um 8 Uhr in der Unterkunft angekommen. Sie ist Teil der IRIS Base und war zuvor eine YWAM Base. Im Grunde genommen eine große Wohnung mit 5 Zimmern und Doppelstockbetten. Natürlich habe ich mit den krassesten Schnarchern vom Trip in einem Zimmer geschlafen. Aber trotzdem hatte ich sie lieb. Die Wohnung war sehr einfach natürlich und generell hat mich viel an Kirgistan erinnert. Stühle gabs nicht - nur auf dem Boden sitzen. Wasser aus dem Hahn wird unter KEINEN Umständen getrunken. Nicht beim Zähneputzen, nicht fürs Trinken, nicht fürs Waschen von Früchten, nicht für Eiswürfel. (merkt euch das für später). 

Ansonsten sind wir den ersten Tag erstmal angekommen und haben mit aller Kraft versucht wach zu bleiben um den Jetlag zu überwinden. 

Wir sind zu einer Zeit gekommen, in der das IRIS Team selbst gerade eine Season von 40 Tage Fasten und Gebet hatten. Dass heißt wir hatten jeden Abend ein Gebetsmeeting im Prayerroom, der mit im Gebäude war. Am ersten Abend bin ich zum ersten Mal fast mit meinem Abendmahlswein und -brot in der Hand eingeschlafen, weil ich sooooo crazy müde war. 

17.03

Die Teamleiter von der IRIS Base sind krass! Ich bewundere die beiden so sehr für ihre Hingabe fürs Reich Gottes. Am Sonntag hieß es: der Missionarin wäre unser und nicht ihrer und deshalb sollten wir von Gott hören, was zu tun ist. Das sah dann so aus, dass wir uns 3 Stunden in den Prayerroom gesetzt haben und Gott gefragt haben uns Worte der Erkenntnis zu geben bezogen darauf was er vor hatte mit uns in den 2 Wochen. Alles was Gott uns gegeben hat, haben wir dann irgendwo notiert und dann sind wir essen gegangen. Unser gesamtes Team und das Team der IRIS Base sind zusammen in ein türkisches Restaurant gegangen und dann musste jeder einzelne in die Mitte und teilen, was der Heilige Geist uns gesagt hat. JEDES DETAIL wurde aufgeschrieben. Das hat natürlich dementsprechend lang gedauert. Und danach hat das Team vor Ort einen Plan gemacht basierend auf den Eindrücken, die Gott uns gegeben hat.  Ein Beispiel: ein paar haben gesehen, wie wir im Gespräch waren mit Prostituierten, und daraufhin wurde im Schedule eingeplant, dass wir wir einen Abend ins Rotlicht sind. Abends dann wieder Worship und Prayer. 

3.JPG
4.JPG
18.03

Erster Outreach-Tag! Ich war hier ein bisschen aufgeregt. Straight-forward-evangelisieren ist nicht meine natürliche Begabung und dass wir natürlich meistens einen Übersetzer brauchten hat es nicht besser gemacht. Grundsätzlich ist evangelisieren nicht illegal, sondern das einzige Gesetz das existiert ist, dass du niemanden konvertieren darfst. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass wir niemanden überzeugen können Jesus kennenzulernen, sondern nur der Heilige Geist uns die Wahrheit offenbaren kann sind wir grundsätzlich auf der sicheren Seite. Was mich super krass ermutigt hat in diesen ganzen zwei Wochen war, dass das Team in Kathmandu es wirklich verstanden hat, jede Agenda aus Evangelisieren rauszunehmen. Es geht nicht in erster Linie darum, dass Evangelium zu predigen. Es geht nicht darum möglichst viele dazu bekommen zu haben ein Übergabe-Gebet mit dir zu sprechen. Gott hat uns erschaffen aus Liebe, er hat uns einen freien Willen gegeben aus Liebe. Wir haben es verhauen, aber aus Liebe ist Gott Mensch geworden, hat seinen Sohn gegeben, ist ans Kreuz gegangen, ist wieder auferstanden. Wir evangelisieren, weil Gott seine Kinder liebt. Und nicht immer zeigen wir diese Liebe auf die selbe Weise. Manche brauchen ein offenes Ohr, emotional gesehen. Manche wortwörtlich gesehen brauchen irgendwelche Heilungswunder. Manche sind reif fürs Evangelium on point. Aber wir können es uns nicht so einfach machen eine Agenda zu haben, die wir strikt verfolgen und dabei den einzelnen aus den Augen verlieren und zu einem Outreach-Projekt machen. Alles Dinge, die mir nochmal ganz anders ins Herz gegangen sind. Unser Leiter hat gesagt: Wenn ihr keine Liebe für die Menschen in Nepal habt, bleibt ihr hier und betet, aber dann ist alles was ihr tut draußen nur „Lärm“. 

 

Alle sind mitgekommen und wir wurden meistens in Teams von 3-4 Leuten aufgeteilt mit jeweils einen Übersetzer.

 

Wir haben einen Mann (Bettler) gesehen mit gelben Tshirt. Wir konnten für ihn beten. Wir konnten ihn segnen und wir konnten ihm das Evangelium predigen. Er wollte umkehren von seinem alten Leben zu Jesus und hat sein Leben Jesus gegeben!!!🔥

Wir konnten für einen Opa beten der Schmerzen im Bein hatte. Beim 1.Mal ist nichts passiert, beim 2.Mal mehr. Und vor allem hat er dann angefangen zu weinen, weil er so bewegt war von der Liebe Gottes.🔥

Da war eine taubstumme Frau. Sie wurde nicht geheilt. Aber allein sie zu umarmen hat sie zum weinen gebracht.🔥

Ich bin in einen Tempel gegangen und habe krasse Dunkelheit und schwere gespürt. Das habe ich vor Jesus gebracht. Als nächstes habe ich in meinem Kopf den Satz gehört: let’s laugh about that (typischer Satz von einem Prediger hier). Und auf einmal musste ich in mich rein grinsen. Und Leichtigkeit war wieder da. 🔥

Ich durfte für eine local Christin hier beten. Als ich ihr ein Wort über Leichtigkeit gegeben habe hat sie zum ersten Mal in ihrem Leben angefangen zu lachen im Geist.🔥

pashupati.JPG
pashupati2.JPG
19.03

Dieser Tag hat mein Leben verändert. Wir sind zu dem größten Heiligtum im Hinduism gefahren. Ein Tempel in Kathmandu, in dem die Toten spätestens 2h nach ihrem Tod verbrannt werden. Schon beim Betreten dieses Geländes konntest du die Anwesenheit des Feindes spüren. Wir sind vorbei an ständen, wo dir diverses Zeug angeboten wurde und jeder zweite wollte dir ein rotes Zeichen auf deine Stirn drücken. Manchmal musste ich mich weg bücken, um nicht doch angemalt zu werden. Vorbei an Häusern, die sichtlich nur von den ärmsten der Bevölkerung bewohnt waren. Überall waren Affen, überall waren Kühe. Ein Bulle hatte uns kurz mal verfolgt. 

 

Der erste Mann mit dem wir gesprochen haben, war ein älterer Mann. Er war Obdachlos, weil sein Sohn sich nicht um ihn kümmern wollte. Deshalb wartete er so nah am Friedhof wie möglich auf seinen Tod. Wir durften beten und ich hoffe, dass er Hoffnung spüren konnte. 

 

Die 2. Begegnung hatten wir mit einem jüngeren, gut gekleideten Mann, der gut englisch sprechen konnte. Er war völlig überzeugt davon, in allen Glaubensrichtungen gibt es was wahres und er selber hätte es erkannt. Er war nicht abgeneigt gegen Jesus, aber wollte immer wieder zurück zu dem Punkt dass der Tempel des Todes im Frieden gäbe. Er meinte dass alles super gut wäre in sieben Leben und auf einmal stellt Ben neben mir ihm die Frage: und was ist mit den Träumen in der nacht? Der Blick veränderte sich. Auf einmal war er völlig unsicher und wusste zum 1. mal nicht mehr was er sagen sollte. Wir konnten für ihn beten und ich bete, dass Jesus ihm nach geht. Seine Familie hat Christen und wir haben ihm als Herz gelegt sich an sie zu wenden. 

 

Unsere nächste Begegnung war gruselig und absehbar zugleich. Wir haben mit einem Mann gesprochen, und wurden währenddessen von einem Mönch mit Sonnenbrille beobachtet. Als wir fertig waren mit dem Gespräch, wollte er uns was übers Christentum lehren. Er hat uns erzählt wie böse das Christentum ist und uns verurteilt. Er meinte dass wir an einen anderen Ort gehen sollten, weil in Nepal keiner mehr liebe bräuchte. Er meinte wir würden ihn beleidigen. Und als wir irgendetwas erwidern wollten, meinte er dass er der Gott sei von dem Tempel. Er meinte: „Nennt mich Shiva, nennt mich Luzifer.“ Der Feind hatte Schiss vor unserer Gegenwart, weil wir Licht tragen und wollte uns loswerden.

 

Der Schluss dieses Outreaches hat dann alles verändert. Wir waren erst entmutigt und sind dann Heilung nachgegangen. Wir haben für ein altes Ehepaar gebetet, die beide Heilung brauchten. Als wir gebetet hatten bildete sich schon langsam eine crowd. Mehr Menschen kamen und wir beteten für Heilung. Einer nach dem anderen wurde geheilt. Irgendwann erregten wir dadurch so viel Aufsehen, dass zwei Polizisten kamen und meinten wir sollten unsere Gruppe auflösen und aufhören im Namen Jesu zu beten. Wir bewegten uns zurück Richtung Tempel inneres und waren aber in Begleitung eines Mannes mit steifen Arm. Wir beteten im gehen und der Mann hob seinen Arm auf einmal über seinen Kopf. Voller Freude wurden wir auf einmal umringt von gut 10 Polizisten. Aus dem nichts war Tracy auf einmal da (unser Team Papa). Der General oder was auch immer fing an uns auszufragen und zu drohen. Wir sagten nichts. er machte sich lustig über uns und über unsere „supernatural power“. Er meinte wir sollten es doch mal bei ihm probieren. Dann fragte er den Mann mit dem steifen Arm, wer die Power hätte. Er zeigte auf uns und zuckte mit den Schultern. Ein Tag ganz nach der Apostelgeschichte: „Ich weiß nicht wer mich geheilt hat, aber was ich weiß ist ich war blind und jetzt kann ich wieder sehen.“ Nach einer Weile und einigen Drohungen ließ der Polizist uns gehen. Aber unseren Übersetzer - einen Ehemann und Vater von einem 6 Monate alten Baby haben sie mitgenommen. Nach anderthalb Tagen im Gefängnis wurde er wieder freigelassen, nachdem man ihm mit 5 Jahren Haft gedroht hat. 

20.03

OKAY Pashupati war crazy. Heute waren wir in dem typischen Stadtzentrum von Kathmandu. Nach dem Tempeltag mit all den Wundern war meine Erwartung krass. Und mir wurde gesagt, dass wir viele Touristen treffen könnten, von denen einige deutsch seien. Ich hatte richtig Bock Deutsche zu treffen. Am Ende habe ich insgesamt zwei getroffen. Zwei Damen. Als sie deutsch redeten vor mir und ich dann voller Aufregung meinte ich könnte auch deutsch war ihre Reaktion „Und…?“. Mega der Downer. Danach musste ich kurz schlucken. Aber ich habe versucht weiterhin furchtlos Menschen zu begegnen. Ich konnte für einen Engländer beten, nachdem wir ein mega entspanntes Gespräch hatten und ich zum Schluss einfach angeboten hatte für ihn im Namen Jesu zu beten. Er war voll offen und dankbar. Generell habe ich an dem Tag gemerkt, dass ich aufpassen muss doch keine Wertung aufzumachen in dem was Gott tut. Gott sieht den einen und er liebt den einen. Er ist am wirken, ob in einem offensiven Heilungswunder-Moment oder in den kleinen, unspektakulären Gesprächen, in denen wir trotzdem gehorsam darin sind, den Einzelnen zu lieben. Guter Tag, aber herausfordernd an der ein oder anderen Stelle.  

stadtzentrum.JPG
bud tempel_edited.jpg
bud tempel 2.JPG
21.03

Diesmal war es kein hinduistischer Tempel, sondern ein buddhistischer Tempel zu dem wir gegangen sind. Erstmal scheint es weniger aufwühlend, weil es nicht 30 Millionen verschiedene Götter gibt, die alle irgendwie gruselig aussehen und überall abgebildet sind. Trotzdem ist es ein Ort, an dem Götzen angebetet werden und an dem viele Menschen, auf der Suche nach der Wahrheit sind, sie leider nur oft nicht finden. Siddharta Gautama hatte am Ende seines Lebens auf der Suche nach der Wahrheit eine Vision von einem Mann in weiß, der Löcher in den Händen und Füßen hatte und eine Wunde an seiner Seite. In einer Prophetie teilte er seinen Anhängern mit, dass sie nach diesem Mann Ausschau halten müssten und er sie erretten und erleuchten könnte. Das war ca. 500 Jahre VOR Christus.

Naja, mein Team ist an dem Tag in ein Kloster gegangen wo die Mönche ausgebildet werden. Sehr oft sind das Jungs, die zu ihrer Geburt abgegeben wurden, weil ihre Familie sich nicht um sie kümmern konnte. Einige der Kinder, die aus dem Kloster austreten irgendwann berichten leider von schlimmen sexuellen Missbräuchen an diesen Orten. Wir durften das Kloster betreten und haben Lieder gelernt mit den Kindern und sind einfach mit ihnen ins Gespräch gegangen. Am Ende durften wir eine der Lehrerinnen segnen und für sie beten. 

Generell waren viele Menschen super offen für Gebet. Oft haben sie gefragt, was sie dafür tun müssten, weil sie gewohnt sind, dass Gebet was kostet. 

22.03

An dem Tag sind wir abends zurück ins Stadtzentrum gegangen, wo wir zuvor schon waren. Tatsächlich ist es so, dass das normale Touristenviertel abends zum Rotlichtviertel wird. Unser Ziel war es da und Licht zu sein, Menschen zu segnen und zu lieben und zu schauen, was der Heilige Geist uns gibt. Unser Abend startete mit Abendessen in einem kleinen, aber meeeega guten Burgerladen. Nachdem wir gegessen hatten, kamen wir ins Gespräch mit den 5 Angestellten und dem Besitzer. Nachdem wir sie gefragt hatten, ob jemand Heilung bräuchte konnten wir für zwei beten. Heilung ist passiert und dann war der Laden offen fürs Evangelium. 

Wir waren an dem Abend unterwegs in einer Tempelanlage, in der wir Worship machen konnten, sind mit verschiedenen Leuten ins Gespräch gekommen und waren auch in einer Bar unterwegs in der einige Mädchen (die sahen definitiv nicht älter aus als 18) „gearbeitet“ haben. 

 

Eine Situation, die mich am meisten bewegt hatte war ein Gespräch mit einem Mann, der uns den Mal über den Weg gelaufen ist. Beim dritten Mal hatte ich den Mut in anzusprechen. Als wir mit ihm ins Gespräch gekommen waren, meinte der Heilige Geist ich sollte ihn fragen, ob er einsam ist. Gesagt getan und der Mann meinte daraufhin „Yes, lonely, yes!“. Also teilten wir  das Evangelium mit ihm und dass er nie mehr allein sein müsste. Er war mega offen und wollte sein Leben Jesus geben. Dann wollten wir noch für die Taufe des Heiligen Geistes beten, und als wir das taten meinte er, er spürte Kraft durch seinen Körper fließen. Wir haben ihn mit einer Church connected und als wir gehen mussten kam er noch ein Stückchen mit uns fragte mich dann auf unser Team zeigend „So we are family now?“. Und das sind wir. 

gasse nacht.JPG
gottesdienst.JPG
23.03

Die IRIS Base Leute und die local Christen haben am Samstag Gottesdienst. Also sind wir zum Gottesdienst. Und das war mega mega schön und mega auf den Boden bringend. Die Kirche bestand aus einem Beton-Boden und einem Dach. Die local Kinder von der Iris Base haben den Worship geleitet und diese Kids haben mich mehrmals zum weinen gebracht seitdem. Diese Hingabe, Leidenschaft und Echtheit in dem Worship war so bewegend. Wir haben Nepali Songs gesungen und Bethel-Songs und Hillsong-Songs und alles war so „einfach“ und so echt. 

salt_edited.jpg
24.03

Ich habe vergessen, was wir an dem Tag gemacht haben. Am 3 Tag der Reise ist mein Handy kaputt gegangen und ich konnte mir keine Notzen mehr machen. 

Wir haben uns auf jeden Fall ready gemacht für die Reise ins Dorf am nächsten Tag. Und ausgeruht haben wir uns. Und vielleicht die Curtas gekauft. Das ist die traditionelle Bekleidung für Frauen, die alle Frauen im Team sich holen mussten bevor wir ins Dorf gegangen sind, weil die Nepalis im Dorf weit traditioneller waren als die in Kathmandu. 

sophie and me_edited.png
wanderung.JPG
dorf2.JPG
25.03

Okay am Montag hieß es dann: verabschieden von der Hauptstadt und ab ins Dorf. Wir sind mit dem Bus zu einer Seilbahnstation, haben die Seilbahngenommen, mussten tausend Treppenstufen vom Aussichtspunkt wieder runterlaufen, dort wurde unser Gepäck abgeholt und die, die wollten konnten dann zu unserer Unterkunft im Dorf laufen. Ich wollte, waren nur 2,5 Stunden und es war richtig richtig schön. Angekommen in der Unterkunft gab es das erste Mal „Dolbad“, das traditionellste Gericht in Nepal. Beim ersten Mal war das wahnsinnig lecker. Von da an gab es einmal morgens 10:30 Uhr Dolbad und einmal abends 18:00 Uhr. Wenn ich jetzt über Dolbad nachdenke wird mir immer noch komisch im Magen, spätestens nachdem wir alle mal Durchfall hatten :D

Nach dem Mittag ging es dann wieder los zum ersten Outreach im Dorf. Unser Team ist mit den IRIS Leitern zum sogenannten Freedom-Haus, in dem ein paar Jungs (ca. 16-35) leben, die einen Drogenentzug mitgemacht haben und jetzt versuchen clean zu bleiben. Wir haben einfach Zeit mit denen verbracht, irgendwann kam noch der hinduistische Priester und seine Frau auf einen Tee vorbei, wir haben mit Pfeil und Bogen geschossen, die Kuh gefüttert, Riesen Kohlrabi geerntet und frische Kuhmilch getrunken. 

26.03

Okay An diesem Tag sind wir von unserer Unterkunft aus in ein angrenzendes Dorf gefahren, um dort Outreach zu machen.  Wir haben angefangen, indem wir mit ein paar Kids und Luftballons gespielt haben. Ein paar von uns haben Worship gemacht. Und dann sind wir durchs Dorf gezogen und haben Worship gemacht. Unterwegs haben wir eine ältere Dame getroffen, die ein riesigen Korb mit Holz aus dem Wald zu sich nach Hause getragen hat (der sechste für sie an diesem Tag). Also haben wir ihr den Korb abgenommen und sind mit ihr nach Hause. Dort hat ihre Familie auf sie gewartet und wir wurden eingeladen auf einen Tee. Nach einer kleinen Weile konnten wir dann für ihre Rückenschmerzen und ihren gequetschten Finger beten. Der Schmerz ging und auch für ihren Ehemann konnten wir beten. Bei ihm blieb der Schmerz leider, aber er meinte, dass er Hitze am ganzen Körper gespürt hat als wir für ihn gebetet haben. Crazy war noch, dass eine aus unserem Team einen Eindruck hatte am ersten Tag für eine Maja zu beten, eine Dame in roter Kleidung mit fehlenden Zähnen. Und diese ältere Lady war eine in rot gekleidete Maja mit fehlenden Zähnen.

dorf 1.JPG
see_edited.jpg
kirche dorf .JPG
27.03

In der Gegend von unserem Dorf gab es einen See, der verflucht sein soll. Die Bewohner glauben, dass sie irgendeinen Dämon darin opfern müssen und viele Menschen sind in dem See unfreiwillig ertrunken oder haben Suizid begangen auf einer riesigen Hängebrücke über dem See. Wir haben zuerst die Kirche in dem Dorf besucht und für sie gebetet und war es unsere Aufgabe einfach durch das Gebiet zu gehen und zu beten. Ich habe die ganze Zeit in Nepal viel gesehen was irgendwie „böse“ war. Aber an dem See konnte man eine krasse Schwere am ganzen Körper spüren. Wir sind zu einem Wasserfall gewandert, der die Quelle zum See ist und haben dort gebetet. Obwohl die Natur mega schön war rein objektiv, habe ich diesen Ort einfach gar nicht als schön in Erinnerung. Und wir mussten crraaaaaaazy viele Treppen hoch zum Wasserfall, was super anstrengend war. Aber wichtiger Tag. 

28.03

Erinnert ihr euch: kein einziger Tropfen Wasser aus dem Hahn sollte deinen Mund berühren. Was mache ich? Am letzten Abend halte ich meine Zahnbürste unter den Wasserhahn und stecke sie mir daraufhin in den Mund. In der Nacht bin ich RICHTIG krank geworden und konnte den ganzen Morgen nichts in mir behalten. Gott sei Dank hatte der Bus der uns zurück in die Hauptstadt bringen sollte 5 Stunden Verspätung. So konnte ich schlafen und hab mich zumindest ein bisschen besser gefühlt als wir 4 Stunden über die schlimmsten Straßen in den Bergen mit einer ollen Klappermühle zurückgefahren sind. Als wir angekommen sind mussten wir dann aufräumen, essen, und dann ging es schon wieder los zum Flughafen und zurück nach Redding.  

truck.JPG
bottom of page