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U P D A T E S

12.FEBRUAR

Im November habe ich euch mal von all meine Fragen berichtet und davon, dass die gefühlt eher mehr werden als weniger. Jede Antwort bringt zehn neue Fragen mit sich. Und heute ist dann in unserer letzten Unterrichtsstunde ein Satz gefallen, der mir richtig tief ins Herz gegangen ist: „You are here not for information but for transformation“. Hat nur fünf einhalb Monate gedauert bis mir das mal gedämmert ist. 

Im letzten Monat habe ich nochmal zwei große Themen aufgemacht, oder vielmehr Gott hat mich drauf gebracht, die diesen Satz ziemlich genau ins Schwarze treffen lassen haben. 

 

Erstens immer wieder das Thema Heilung. Wir hatten Randy Clark da. Für alle die ihn nicht kennen (wie ich vorher auch nicht): er ist ein relativ bekannter Speaker, dessen Herz für Heilung brennt und der immens viele Wunder in diesem Bereich erlebt hat. Und er ist tatsächlich auch derjenige, den Gott gebraucht hat um den Toronto-Revival zu starten (Ich weiß, dass ich mit manchen von euch mal darüber gesprochen habe, die so ihre Fragezeichen im Kopf haben, wenn es um den Toronto-Segen geht. Verstehe ich, weil verrückt war das auf jeden Fall. Fakt ist aber genauso: der Heilige Geist ist ausgegossen und wir sehen krasse Früchte aus diesem Revival). 

Auf jeden Fall war der hier für eine viertägige Heilung-Konferenz und wir haben allein am letzten Abend ca. 170 Heilungen erleben dürfen. Wie gut ist Gott!? Meine Neurodermitis wurde aber nicht geheilt. Und manch andere auch nicht. Wenn wir uns die Bibelstellen anschauen, wo Jesus geheilt hat, wird sehr oft beschrieben, dass Jesus ALLE geheilt hat, die zu ihm gekommen sind (habe da ein Handout zu, falls jemand Bock hat). Und trotzdem ist unsere Erfahrung mit dem Thema Heilung manchmal anders - ich wette jeder von uns kennt eine Person, die bisher noch nicht geheilt wurde. Das ist enttäuschend und schwer zu ertragen und es ist meiner Meinung nach auch nicht der Wille Gottes. Bill Johnson (der Chef hier) hat es selbst erleben müssen letztes Jahr als er seine geliebte Frau Beni an Krebs verloren hat. Wie viele Menschen für sie gebetet haben. Und dennoch ist sie gestorben. Seine Reaktion darauf ist aber einfach unglaublich bewegend. Das erste was er gemacht hat nach dem Tod seiner Frau, ist das er in Trauer geworshippt hat, Gott als Heiler gepriesen hat, weil er gesagt hat, dass er Gott für das anbeten will, was wir in der Bibel über in offenbart bekommen und nicht auf das begrenzt was seine Erfahrungswert hergibt. Klar dürfen wir trauern, die Bibel ist voll davon. Klar dürfen wir Gott unsere Meinung sagen. Aber Gott ist am Ende immer noch gut und daran wird sich nichts ändern. Das heißt wenn meine Erfahrungen nicht in ein Bild von einem guten Gott passen entsteht Spannung. In dieser Spannung müssen wir leben, und dürfen Gott vertrauen. Niemals sollte der Feind uns einreden dürfen, dass Gott nicht gut ist, oder noch einfacher, allen anderen aber mir gegenüber nicht. 

Hat Jesus alle geheilt, die zu ihm gekommen sind, in seiner Zeit hier auf der Erde? Will er jetzt alle heilen? Passiert immer Heilung? Sollten wir immer beten? Wie viel Himmel auf Erden ist gerade zugänglich für uns? Viele Fragen, manche davon können wir beantworten, andere nicht. Aber egal was passiert, Gott ist gut und er verdient das Lob. Heftig! Und Amen! 

Ich hab mal den Abschnitt von Bill Johnsons Predigt, der mich so tief bewegt hat, hier mit reingestellt - einfach krass. Sind nur 3 Minuten

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12.FEBRUAR

DER MISSIONTRIP IST EINFACH ABBEZAHLT! DANKE, DANKE, DANKE!

Im November habe ich euch mal von all meine Fragen berichtet und davon, dass die gefühlt eher mehr werden als weniger. Jede Antwort bringt zehn neue Fragen mit sich. Und heute ist dann in unserer letzten Unterrichtsstunde ein Satz gefallen, der mir richtig tief ins Herz gegangen ist: „You are here not for information but for transformation“. Hat nur fünf einhalb Monate gedauert bis mir das mal gedämmert ist. 

Im letzten Monat habe ich nochmal zwei große Themen aufgemacht, oder vielmehr Gott hat mich drauf gebracht, die diesen Satz ziemlich genau ins Schwarze treffen lassen haben. 

 

Erstens immer wieder das Thema Heilung. Wir hatten Randy Clark da. Für alle die ihn nicht kennen (wie ich vorher auch nicht): er ist ein relativ bekannter Speaker, dessen Herz für Heilung brennt und der immens viele Wunder in diesem Bereich erlebt hat. Und er ist tatsächlich auch derjenige, den Gott gebraucht hat um den Toronto-Revival zu starten (Ich weiß, dass ich mit manchen von euch mal darüber gesprochen habe, die so ihre Fragezeichen im Kopf haben, wenn es um den Toronto-Segen geht. Verstehe ich, weil verrückt war das auf jeden Fall. Fakt ist aber genauso: der Heilige Geist ist ausgegossen und wir sehen krasse Früchte aus diesem Revival). 

Auf jeden Fall war der hier für eine viertägige Heilung-Konferenz und wir haben allein am letzten Abend ca. 170 Heilungen erleben dürfen. Wie gut ist Gott!? Meine Neurodermitis wurde aber nicht geheilt. Und manch andere auch nicht. Wenn wir uns die Bibelstellen anschauen, wo Jesus geheilt hat, wird sehr oft beschrieben, dass Jesus ALLE geheilt hat, die zu ihm gekommen sind (habe da ein Handout zu, falls jemand Bock hat). Und trotzdem ist unsere Erfahrung mit dem Thema Heilung manchmal anders - ich wette jeder von uns kennt eine Person, die bisher noch nicht geheilt wurde. Das ist enttäuschend und schwer zu ertragen und es ist meiner Meinung nach auch nicht der Wille Gottes. Bill Johnson (der Chef hier) hat es selbst erleben müssen letztes Jahr als er seine geliebte Frau Beni an Krebs verloren hat. Wie viele Menschen für sie gebetet haben. Und dennoch ist sie gestorben. Seine Reaktion darauf ist aber einfach unglaublich bewegend. Das erste was er gemacht hat nach dem Tod seiner Frau, ist das er in Trauer geworshippt hat, Gott als Heiler gepriesen hat, weil er gesagt hat, dass er Gott für das anbeten will, was wir in der Bibel über in offenbart bekommen und nicht auf das begrenzt was seine Erfahrungswert hergibt. Klar dürfen wir trauern, die Bibel ist voll davon. Klar dürfen wir Gott unsere Meinung sagen. Aber Gott ist am Ende immer noch gut und daran wird sich nichts ändern. Das heißt wenn meine Erfahrungen nicht in ein Bild von einem guten Gott passen entsteht Spannung. In dieser Spannung müssen wir leben, und dürfen Gott vertrauen. Niemals sollte der Feind uns einreden dürfen, dass Gott nicht gut ist, oder noch einfacher, allen anderen aber mir gegenüber nicht. 

Hat Jesus alle geheilt, die zu ihm gekommen sind, in seiner Zeit hier auf der Erde? Will er jetzt alle heilen? Passiert immer Heilung? Sollten wir immer beten? Wie viel Himmel auf Erden ist gerade zugänglich für uns? Viele Fragen, manche davon können wir beantworten, andere nicht. Aber egal was passiert, Gott ist gut und er verdient das Lob. Heftig! Und Amen! 

Ich hab mal den Abschnitt von Bill Johnsons Predigt, der mich so tief bewegt hat, hier mit reingestellt - einfach krass. Sind nur 3 Minuten

"I refuse to miss my chance to give HIM an offering that cost me."
- Bill Johnson

Herzlich willkommen in meinem Kopf. Vielleicht versteht ihr jetzt meinen ersten großen Bereich, in dem immer noch so viele Fragen herumschwirren. (Fühlt euch auch mega frei mit mir ins Gespräch zu gehen, falls euch da irgendetwas aufstößt oder so - ist nicht so dass ich besonders viele Antworten im Gepäck habe, aber ich lass mich voll gern von euren Fragen selbst herausfordern, zusätzlich zu meinen eigenen).

Also zusammengefasst: Jesus hat alle geheilt, die zu ihm gekommen sind. Wir sollen für alle Kranken (und auch Toten) beten. Nicht alle erleben Heilung. Warum verstehe ich nicht. Und trotzdem wollen wir weiter beten, weiter glauben und weiter anbeten. Mega herausfordernd! 

Und der zweite große Bereich sind die Wege wie Gott uns begegnet. Hast du dich jemals gefragt, warum Jesus nicht jedem so radikal begegnet wie er Paulus begegnet ist. Wäre es dann nicht gefühlt einfacher für uns alle? 

Wir haben gerade ein Buch gelesen (Defining Moments), in dem 13 Personen und deren Lebensgeschichten geschildert werden. Dabei gehts nicht um einfache Biographien, sondern um radikale Gottesbegegnungen, die bis ins 18.Jahrhundert zurückgehen. Dieses Buch ist von den tausend Tonnen Büchern, die hier zum Stundenplan gehören, mein absoluter Favorit, weil es dich einfach umhaut und mit Hunger nach mehr zurücklässt (LEIH DIR DAS UNBEDINGT AUS VON MIR oder kaufe es dir selber :D). Auf jeden Fall ist dieses Buch am Ende eine Sammlung von wahnsinnig hungrigen Menschen, die ALLES gegeben haben, um mehr von Gott zu bekommen. Und Gott hat geantwortet - in Zeichen&Wundern und Kraft. Und jetzt stehen wir da und haben auf der einen Seite so viele Zeugnisse, in denen sich Menschen mit ihrem Hunger verzweifelt nach Jesus ausstrecken, dass er ihnen radikal begegnet und die so lange und standhaft ausharren müssen bis Gott ihnen begegnet. Und auf der anderen Seite haben wir einen Paulus, der Christen ermordet hat und den Glauben an Jesus vernichten wollte, und definitiv nicht nach einer Begegnung gefragt hat und dem begegnet Jesus ganz ungefragt auf lebensverändernde Weise. Ein bisschen unfair oder? Ich würde mich wahrscheinlich eher zu ersten Gruppe zuordnen (in der festen Hoffnung, dass noch viele tiefe, lebensverändernde Begegnungen mit Gott kommen werden) und ich  verstehe manchmal, meistens, immer nicht warum Gott mir nicht einfach jetzt und hier den Boden unter den Füßen wegzieht und mich Jesus mit eigenen Augen sehen lässt, warum er nicht einfach mit seiner hörbaren Stimme ständig zu mir spricht oder mich mal für ein paar Stunden einen Vorgeschmack auf die Ewigkeit schmecken lässt. 

Und wieder bin ich an dem Punkt, wo ich weiß Gott ist gut, ich weiß er will mir begegnen und trotzdem ist es nicht immer so greifbar wie ich es gern hätte. Warum begegnet er mir nicht einfach wie Paulus auf dem Weg nach Damaskus? Warum nicht wie Mose, als er an ihm vorüber gezogen ist? Warum spricht er nicht immer in einer mit unserem physischen Ohr hörbaren Stimme - wäre das nicht einfacher? 

Tja, keine Ahnung. Aber nach nichts weniger strecke ich mich aus und je größer der Hunger, desto größer die Vorfreude, auch wenn es nicht immer leicht ist das auszuhalten. 

 

Okay, so gehts mir gerade, ich hoffe ihr hattet Freude am Lesen und ich konnte euch ermutigen.

SPASS!!! 

Noch bin ich nicht ganz fertig. 

Eine Sache, die ich gerade erforschen darf und deren Kern es aber gleichzeitig ist mich mit unbeantworteten Fragen zufrieden zu geben, ist es eben, dass Gott mich gerade einlädt das Geheimnis zu umarmen. Er lädt mich gerade ein mein Recht abzugeben, alle Dinge verstehen zu müssen, die er bewirkt. 

 

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 

1.Korinther 13:12

 

„Wenn ich an einen Gott glaube, den ich verstehe, glaube ich an einen Gott meiner Größe.“

Bill Johnson

 

Wir sollen Gott suchen. Gott lädt uns ein ihn zu kennen. Und trotzdem habe ich wahrscheinlich ein Problem, wenn ich meine Gott jetzt endlich komplett verstanden zu haben. 

Da bin ich.

Das ist mein Stand.

Und das was diese Dinge in meinem Herz hinterlassen, ist ein riesiger Hunger nach mehr. Und das ist das Schöne: Ich habe gar keine andere Wahl als immer und immer und immer weiter zu forschen. Je näher ich an Gottes Herzen bin,  umso mehr Begegnungen ich mit ihm habe, je wilder der Heilige Geist sich offenbart, je mehr Gott mir von seiner Herrlichkeit zeigt, desto hungriger werde ich und desto größer wird die Sehnsucht nach noch mehr! Und ich glaube genau darum geht es Gott gerade: einen unstillbaren Hunger in meinem Herzen zu entfachen, der nicht nach 3, 5 oder 10 Jahren gestillt ist. Gott will das meine Liebe und Leidenschaft für ihm in 20, 30 und 50 Jahren (so er will) noch größer ist als jetzt. 

Jesus ist genug und trotzdem kann ich niemals genug von ihm haben. 

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05.JANUAR

Ich habe gerade gesehen, dass ich einfach einen Monat vergessen habe. Aber egal - den nehme ich jetzt mit rein. 

 

So und was als allererstes gesagt werden muss: Ich vermisse euch hier in Amerika schon krass doll und freu mich jetzt schon ganz riesig auf den Moment, wo ich euch wiedersehe - so schön es hier auch ist und dankbar ich bin hier zu sein! Ansonsten kommt mich einfach auch richtig gern besuchen. Ich freue mich über jeden!!!

Das klingt viel verzweifelter aIs es ist, weil ich bin hier schon einfach richtig krass gesegnet mit Menschen, die echt wertvoll für mich geworden sind. Hier kurz eine Story vom Anfang meiner Zeit hier in Amerika: ich weiß nicht, ob ihr euch noch dran erinnern könnt, aber die ersten drei Tage hier war ich etwas verzweifelt, weil ich mich so einsam gefühlt habe und alles einfach so neu war. Und dann habe ich Jesus gefragt, ob er mich mit Freundschaft versorgen kann und ganz praktisch, ob mich einfach mal jemanden zu sich nach Hause zum Essen einladen kann. Zwei Tage später hatte ich sechs Essens-Einladungen/Kaffee-Dates. Danke Jesus erstmal. Aber er hat halt seitdem nicht aufgehört. Ich durfte hier so viele wertvolle Freundschaften kennenlernen und bin so dankbar umgeben zu sein mit Menschen, die Jesus so sehr lieben und mich lieben und die ich lieben darf!

*SCHMAAACHT* 

Genug davon! Nein, ich bin Jesus wirklich wirklich so dankbar und gerade auch über Weihnachten haben ein paar von uns ein paar Tage am Ozean verbracht und einfach eine mega gute Zeit miteinander gehabt. Und der Segen geht weiter. Über Silvester fährt die Deutschland-Community hier immer gemeinsam nach Santa Cruz und verbringt dort 3 Tage gemeinsam. Eigentlich war das schon längst von meiner Liste, weil ich auch weise mit meinen Finanzen umgehen will. Bis jemand aus der Community auf mich zukam und mich (einfach weil sie mich dabei haben wollte) eingeladen hat auf den Trip! Also auch da hatten wir nochmal eine mega gute Zeit. 

 

Ihr merkt ich habe wirklich viel wofür ich dankbar sein kann, gerade in den letzten Wochen auch und das bin ich auch!!! Generell schon über das letzte Jahr nachzudenken, die letzten Monate, macht mich dankbar. Dass ich hier sein darf und so viel erleben darf, ist einfach ein riesiges Privileg. Hier kurz was Gott mir geschenkt hat letztes Jahr:

 

Mehr Intimität mit IHM

Momente, in denen ich an seinen Füßen sitzen durfte und ihm die Ehre geben darf

Ehrliche Momente, wo ich ihm meinen Frust geben durfte

Übernatürliche Versorgung IMMER WIEDER

Tiefe Begegnungen mit seiner Gegenwart im Lobpreis 

Neue wundervolle Freundschaften 

Neue Dankbarkeit für ganz ganz viele kleine Dinge

Ich kann auch einfach nicht oft genug sagen, wie dankbar ich für euch bin und dass ihr mir diese Zeit hier ermöglicht!

Tiefe Ehrfurcht für ihn 

Einen immer größer werdenden Hunger nach immer mehr von ihm

 

Zum Letzten kurz etwas mehr: 

Ich lebe gerade in der Spannung wo ich weiß das Jesus allein genug ist und ich gleichzeitig aber immer mehr will! Im Hinblick darauf, dass ich jetzt hier bei der Halbzeit bin, war ich letztens (vor 3 Tagen) etwas frustriert, weil ich irgendwie gern schon „weiter“ wäre mit manchen Durchbrüchen und Prozessen und es gleichzeitig aber null steuern kann, was Gott vor hat. Und ich meine das ist immerhin auch immer wieder mein Gebet, dass SEIN Wille geschehe und nicht meiner. Und das ist ganz easy zu beten, bis zu dem Punkt wo ich seinen Willen einfach nicht verstehe. Ihr kennt es sicher in Situationen zu sein, wo ihr mit offenen Händen vor Jesus steht und wartet auf seine Versprechen und das einzige was ihr während des Wartens tun könnt ist ihm zu vertrauen und ihm trotzdem die Ehre zu geben. Da bin ich gerade.

Und dann hatte ich letztens einen mega überführenden und bewegenden Moment in meiner Stillen Zeit, wo mir der Heilige Geist einfach begegnet ist und mir nochmal neu gezeigt hat was Ehrfurcht bedeutet. Und in diesem Moment habe ich ein kurzes Gebet aufgeschrieben, was mir so auf dem Herzen gebrannt hat mit euch zu teilen: 

 

Jesus ich will keine Ehre wollen.

Du bist der eine, der einzige, dem alles Lob gebührt. Ich darf vergessen werden, solang du für immer erhoben wirst. 

Lass mein Leben bekannt sein für dich. Lass mich sterben und dich größer werden in meinem Leben.

Demütige mein Herz. Verändere mein Herz. Nimm mein Herz als dein Lobpreis.

Es geht nur um dich. Es geht nur um dich.

Lass mein Lobpreis mein Lebenswerk sein. 

 

Und versteht mich nicht falsch: Ich bin da noch nicht, aber das ist mein Herzensschrei und das ist es wonach ich mich ausstrecke.
Also auf gehts! 

 

Und zuletzt will ich euch auch schonmal in eine weitere Sache mit reinnehmen, die Gott gerade angeht. Seit ungefähr der dritten Woche hier kam der Gedanke in mir hoch, dass Gott nicht nur ein Jahr für mich hat hier in Redding und gerade im Dezember hat er da nochmal deutlicher gesprochen, was bedeutet dass ich nächstes Jahr wahrscheinlich nach Redding zurückkehren werden. Ich freu mich drauf und gleichzeitig fordert es mich auch echt heraus  - und ich halte euch auf dem Laufenden mit allem was noch kommt! 

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25.NOVEMBER

Mein aktueller Stand: ich habe angefangen am 11. November an diesem Update zu arbeiten und heute ist der 22. Also offensichtlich waren das ein paar busy Tage die hinter mir liegen. Und am besagten 11.November saß ich noch bei 20 Grad draußen in der Sonne im Top und hatte parallel schon heimlich angefangen ganz ab und zu Mal Weihnachtsmusik zu hören. Da kann man nur durcheinander kommen. Aber ich habe es sehr genossen. Mittlerweile ist es etwas kälter und Weihnachtsmusik zu hören ist für uns alle zur Normalität geworden. Das geht hier schon viel früher los mit dem Weihnachtsmarkt-Fieber, aber das liebe ich.

Offiziell ist aber diese Woche erst einmal Thanksgiving, was wie in fast jeder amerikanischen Serie ziemlich gut dargestellt wird, hier in Amerika ein RIESEN Ding ist. Deshalb haben wir erstens Ferien für einige Tage und zweitens wurden die meisten Internationals eingeladen in amerikanische Familien, um endlich mal ein waschechtes Thanksgiving mit erleben zu dürfen. Das ist morgen bei mir und ich bin ziemlich gespannt. Zu 99% positiv, weil das schon meistens lecker aussieht. Und 1% hat Angst vor solchen Erfindungen wie Süßkartoffelbrei mit Marshmallows. Ich werde berichten. Freitag fahren wir das zum Pazifik (das erste Mal in meinem Leben) und zu einem Nationalpark, wo riesige Mammutbäume stehen. Und dann gehts nächste Woche normal weiter. Zumindest bis zur Weihnachtspause, die am 14.12 anfängt - also zwei Tage vor meinen Geburtstag (nur als kleiner Hint für alle, die es noch nicht eingespeichert haben!!!).

 

Ansonsten ist Schule gerade eben Schule. Es hat sich nach 2 1/2 Monaten endlich so etwas wie ein Alltag eingependelt und das ist auch gut so, weil ich echt gemerkt habe, dass ich das auch brauchte. Und Streber wie ich bin komme ich gerade auch ganz gut hinterher was die Hausaufgaben angeht. Also da ist alles super. 

 

Was die inneren Prozesse angeht, die Gott gerade mit mir geht würde ich euch liebend gern gerade mehr erzählen können, aber ich fühle mich da selber gerade voll in der Schwebe. Und das meine ich in gar keinem Sinn irgendwie negativ. Letzte Woche habe ich Jesus in meiner Stillen Zeit mal die Frage gestellt, was genau ich gerade tun kann, um zu einem optimalen Endprodukt dieser Bibelschulzeit beizutragen. Und seine Antwort war: wir machen weiter wie bisher. Und dieses „wie bisher“ sieht so aus, dass ich es gerade liebe, in der Gegenwart Gottes einfach zu genießen. Mega oft heule ich dabei Rotz und Wasser. Und hinterher weiß ich nicht wirklich wieso. Deshalb glaube ich, dass der Heilige Geist viel mehr in mir bewegt und anrührt als ich es gerade sehe und ich muss Gott einfach vertrauen, dass er mich zu seiner Zeit in seine Pläne einweiht. 

Eine Sache, die in den letzten Wochen in meinem Kopf passiert, kann ich aber in Worte fassen: Ich habe das Gefühl, dass in mir gerade ganz viele Grundsatzfragen irgendwie wieder hochkommen, für die ich lange nicht mehr die Zeit hatte. Doch nur weil die Fragen jetzt da sind und ich Zeit habe bedeutet das nicht, dass ich in irgendeiner Weise den Antworten näher wäre. Das sind zum Beispiel fragen wie „Wenn es immer Gottes Wille ist zu heilen, wieso passiert es dann nicht immer?“, „Welche Rolle spielt der Glauben, wenn ich für Heilung bete?“, „Was für eine Rolle spielt mein Gebet?“. Gerade jetzt mit der Situation in Israel kam die Frage auf: „Wieso muss ich für Bewahrung beten oder dafür dass Gott den Führern der Hamas begegnet - wartet er auf mein GO oder warum macht er es nicht direkt ohne mein Gebet?“. Ich finde das sind mega valide Fragen, aber wie gesagt, dass Problem ist die Antworten darauf sind für mich gerade noch Geheimnisse des Himmels. Ich muss lernen die Fragen unbeantwortet in meinem Herzen zu tragen UND das Wichtigste dabei nicht den Blick von Jesus abzuwenden. Und im Letzteren erlebe ich gerade einfach eine mega Gnade. Ich darf Gott gerade mega unbequeme Fragen stellen ohne dass ich im Ansatz das Gefühl habe, Gott würde dadurch irgendwie weniger greifbar. Im Gegenteil: Je größer meine Verwirrung desto leidenschaftlicher sehne ich mich nach seiner Gegenwart. Und vielleicht wird er mich irgendwann einweihen. Mir fällt es gerade einfach echt leicht Gott zu vertrauen.

 

Bill Johnson hat letztens dazu einen Wahnsinns-Satz gesagt: Wenn dein Glaube gerade nicht ausreicht, versuche es mit Gehorsam. Das war in einer seiner Predigten - nicht das ich persönlich mit Mr. Papa of the house gesprochen hätte. Aber dieser Satz hat mich voll erwischt, weil ich gerade vielleicht wirklich nicht genug Glauben habe in einigen Bereichen. Aber das hindert mich nicht daran Gott weiterhin zu gehorchen. Ich kann beten, ob ich es fühle oder nicht. Ich kann Heilungsgebet empfangen, ob ich es fühle oder nicht. Ich kann weiterhin nach dem konkreten Willen Gottes suchen an jedem einzelnen Tag, ob ich es fühle oder nicht. Und während ich das tue, weiß ich, dass ich weiß, dass ich weiß, dass Gott gut ist und seine Gedanken höher sind als meine. Und deshalb entscheide ich mich einfach seinem Wort zu gehorchen: 

 

„Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“

1. Thessalonicher 5:17-18 

 

„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“

Lukas 1:37

 

„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“

Matthäus 7:7-8 SCH2000

 

Noch eine letzte Sache, die mich gerade oft begleitet und von der ich euch unbedingt erzählen wollte: 

Vor einigen Wochen hatte ich einmal ein Moment im Worship, wo ich auf einmal das Bild gesehen habe, von der Frau, die Jesus die Füße gesalbt hat. Und ich habe gesehen, wie das aber nicht Maria oder irgendeine andere Frau ist, sondern, dass ich das bin, die zu seinen Füßen kniet. Nachdem ich dieses Bild einmal hatte, kam es immer und immer wieder und immer habe ich zu seinen Füßen gekniet und meistens wie gesagt geheult - im besten Sinne. Und das Krasse ist, dass daraufhin verschiedenste Menschen in den unterschiedlichsten Kontexten im Worship zu mir gekommen sind und diesen Eindruck mit mir geteilt haben: dass sie mich sehen, kniend an Jesu Füßen, entweder weinend, oder wie die Maria, die ihm einfach zuhören will. Und das war einfach eine so schöne Bestätigung für mich für das was geistlich gerade meine Haltung sein darf. Das wollte ich gern noch mit euch geteilt haben. 

 

So ansonsten war es das jetzt erstmal wieder von mir. Ich freu mich immer ganz sehr von euch zu hören! 

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13.OKTOBER

Hey ihr Lieben es wird spannender und spannender. Erstmal kurzes Alltagslebens-Update: Mir gehts es echt grundsätzlich super. Das bedeutet ich liebe es hier zu sein, ich darf mega wertvolle Menschen kennenlernen, ich liebe es mehr über Gott und sein Wort zu lernen und neben all den startet Gott Prozesse in meinem Herzen, die unendlich gut sind und gleichzeitig auch Dinge aufbrechen und deshalb ist dieser Prozess nicht immer spaßig - ABER GUT!

So und hier aber die eigentliche mega spannende und aufregende Neuigkeit. Für alle die es nicht wussten: die BSSM sendet jedes Jahr im Frühjahr über 1500 Leute aus um das Evangelium in die ganze Welt zu bringen. Es gibt jedes Jahr tausende Zeugnisse von Menschen, die Jesus zum ersten Mal begegnet sind durch eine irgendeinen Fremden, der ihnen zum ersten Mal von ihm erzählt hat. Es gibt Geschichten von krasser übernatürlicher Versorgung in den ärmsten Regionen, von krassen Heilungen und von Menschen, die neue Hoffnung erleben dadurch dass sie der Vaterliebe begegnet sind. Für jeden Studenten ist es eine Möglichkeit sich von Gott nutzen zu lassen, um sein Königreich zu bauen und gleichzeitig ist es für sehr viele (MICH!!!) ein Riesenschritt raus aus der eigenen Komfortzone und eine Möglichkeit neu zu lernen in seiner Realität zu wandeln. Und ihr wisst: Das kostet mich richtig viel (auch im wahrsten Sinne des Wortes) und vor allem ist es aber so eine tiefe Sehnsucht in mir genau das zu lernen und zu sehen. Ich will sehen wie Gott mich gebraucht sein Evangelium in dieser Welt zu verkündigen - mit Worten und Taten. 

Ganz konkret geht es für mich im März auf einen Missionarin in - Trooommmmelwiiirbel - NEPAL. Ich bin ehrlich, ich weiß nicht sehr viel über dieses Land, aber eine der ersten Assoziationen ist tatsächlich, dass große Teile der Bevölkerung in krasser Armut leben. Und es ist unglaublich traurig, dass das eines der ersten Dinge ist, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an dieses Land denke. Und ich weiß, dass Gottes Gedanken über dieses Land in erster Linie voller überfließender Liebe für jeden einzelnen dort sind und er will jedem einzelnen tief begegnen. Und dafür will ich mich zur Verfügung stellen.

 

Und wie schon angedeutet kann ich leider nicht die gesamten Kosten dieses Missiontrips tragen und deshalb frage ich hiermit wieder einmal nach eurer Unterstützung. Wie gesagt, ich kann es nicht oft genug sagen, ich bin schon so sehr übernatürlich versorgt von so vielen von euch und so unsagbar dankbar - und deshalb auch jetzt schon auch mein riesen DANKE im Voraus an euch!

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29.SEPTEMBER

Ich habe entschieden dem Ganzen hier jetzt immer eine Art Titel zu geben, der so ein bisschen die Grundstimmung der letzten Zeit widerspiegelt. Und einfach weils cool ist. 

 

Leute erst jetzt fange ich langsam an das Ausmaß meiner Dankbarkeit auch nur im Ansatz zu begreifen. DANKE euch, dass ich durch eure Unterstützung das Privileg habe hier in Redding CA sein zu dürfen. Und danke Jesus natürlich sowieso. 

Nein, ich habe mich nach den ersten drei Wochen noch nicht an alles gewöhnt, was der Heilige Geist um mich herum bewirkt. Aber ich bin jetzt schon riesig dankbar für die Dinge, die er in mir bewirkt und eine der größten Früchte seiner Arbeit in meinem Herzen ist Hunger. Ich habe so sehr Bock auf mehr! Mehr Intimität, mehr Feuer, mehr Liebe, mehr Wunder, mehr Königreich.

Ich durfte in den letzten Wochen so viel Lernen und erleben, dass es unmöglich zusammenzufassen ist, aber wesentlich ist, dass je tiefer mein Einblick in sein Wesen wird, desto mehr verstehe ich erst wie viel mehr es noch zu entdecken gibt. Ich weiß, dass ich bisher nur einen Bruchteil seiner Gnade für mich verstanden habe. Seine Liebe ist noch so viel mehr größer als ich es mir gerade vorstellen kann. Das was Ihm möglich ist -  durch Kirche, durch uns, durch mich - ist so viel radikaler als es bisher meine Realität war. Und meine Vorfreude darauf diese Dinge zu sehen und zu erleben ist krass :D

Ich kann meinen „Lehrer“ und den Leiter an diesem Ort ihre Liebe zu Jesus aus dem Gesicht ablesen und eben das macht es mir so leicht den Leute hier einfach zu vertrauen. 

Und ich kann es nicht oft genug sagen: DANKE an jeden der es mir ermöglicht an diesem Ort sein zu dürfen - und kommt mich besuchen wenn ihr Bock habt :D

 

Und einfach um euch auch mal abseits meiner inneren Prozesse auch in meinen Alltag mit reinzunehmen hier ein kleiner Überblick: 

Meine Woche ist unterteilt in 4 offizielle Schultage und 2 Tage des Selbststudiums, die ich definitiv auch brauche um zu verarbeiten was in den vorigen Tagen passiert ist. Die meiste Zeit verbringen wir als ca. 600-köpfige Schülerschaft gemeinsam. Davon ist minimum eine Stunde täglich Worship. Und ansonsten haben wir dann meisten Teachings von den BSSM-Leiter zu unterschiedlichsten Themen. Der Rest der Woche ist dann LESEN, LESEN und LESEN immer schon mit Google-Translator an deiner Seite. 

Die 600 Studenten sind jeweils nochmal unterteilt in Gruppen von ca. 60 Personen, die sich neben dem regulären „Unterricht“ wöchentlich treffen. Diese Gruppen nennt man Revivalgroup und jede dieser Gruppen hat einen Revivalgrouppastor. Bleib dran! Innerhalb der Revivalgroups hast du dann nochmal sogenannte Smallgroups, was nichts anderes als ein Hauskreis ist. Jeder Revivalgrouppastor hat ein Team von ca. 8 Third-Years (Studenten im 3. Studienjahr). Jeder aus diesem Team ist wiederum Mentor für rund 8-10 Studenten, und trifft sich mit denen zu monatlichen One-on-ones. Wenn du jetzt etwas verwirrt bist: Willkommen in meiner Welt! Aber irgendwann steigt man durch. 

Ab der kommenden Wochen haben wir dann noch AMTs, die quasi so etwas wie Wahlpflicht-Fächer sind und die inhaltlich alle paar Wochen wechseln. 

Und auch noch super wichtig: ab sofort haben wir auch sogenannte Activations. Das sind spezielle Dienste und Aufgaben, denen wir uns zuordnen konnten, die uns aus unserer Komfortzone bringen sollen und in denen wir das praktisch anwenden können, was wir in den Teachings lernen. Und jetzt haltet euch fest: meine Activation nennt sich Healingroom KIDS. Die Healingrooms finden alle zwei Wochen am Samstag statt und jeder der sich nach Heilung ausstreckt kann dort hinkommen, für sich beten lassen und nach dem was ich gehört habe die craziesten Wunder erwarten. Das ist erstmal das Konzept. Aber während dieser Zeit gibt es auch eine Gruppe von Kindern, die mit für die Kranken beten und Prophetien weitergeben. Und ich liebe diese Idee einfach unfassbar, weil ich jetzt schon weiß, dass ich unendlich viel lernen werde von diesen Kindern und ihr kindlicher Glaube mich maßgeblich prägen wird. Und weil es dann eben doch Kinder sind, brauchen die immer mal jemanden der sie an die Hand nimmt und das wird mein Team sein - einfach gut! 

Das ist also erstmal ein Überblick meines Alltags hier und neben den ganzen schulischen Aktivitäten bin ich natürlich auch verzweifelt damit beschäftigt Freunde zu finden und auch das klappt ganz gut. 

 

Ich kann nur sagen, dass ich gerade einfach mega dankbar bin, hier sein zu dürfen und ihr seid ein großer Baustein davon. DANKE!

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08.SEPTEMBER

So nach einer einwöchigen Phase des „Ich komm erstmal an“, ist es endlich mal Zeit für ein kurzes Update. Erstmal ist zu sagen, dass ich noch lang nicht angekommen bin und ich denke ich werde noch ein bisschen brauchen. Ich habe das Gefühl hier ist alles anders einfach nur um anders zu sein. Das Bett wird anders bezogen, die Waschmaschine läuft anders, die Steckdosen sind natürlich anders. Wenn du denkst, dass du in ein Sommer-Staat ziehst mit überwältigenden 35-40°C, musst du dir IMMER einen dicken Pullover und am besten eine Decke einstecken, weil gefühlt 90% der Energie in den USA in Klimaanlagen investiert wird. ABER 35°C kennt man hier natürlich nicht, weil in Fahrenheit, Ounces, Feet und Meilen gerechnet wird. 

Kulturschock Nr. 1 war also Amerika an sich. 

Aber ich bin in Redding, bei Bethel an der bibleschool of SUPERNATURAL ministry und diese Kultur ist anders überwältigend. 

Tag 1: Am ersten Nachmittag in Redding saß ich heulend auf dem Sofa vor meinen neuen Mitbewohnerinnen und habe geheult, weil ich dermaßen überfordert war.

Tag 2: Mein größtes Gebet war: „Jesus ich will mich dir voll und ganz hingeben, aber BITTE lass mich nicht weird werden“. 

Tag 3: Ich habe mit Anne und Esther telefoniert und festgestellt „bisher würde ich es nicht als bestes Jahr meines Lebens bezeichnen“. 

Tag 4: Ich habe 3 Mal tief ein und ausgeatmet und habe das Drama-Level etwas runtergefahren. Wenn ich eine Sache in der ersten Woche lernen durfte: GOTT HAT ZEIT UND DIE NIMMT ER SICH.

Auch wenn es sich nicht immer super angefühlt hat die ersten Tage hier, WEISS ich so tief in mir drin, dass ich genau am richtigen Ort bin und Gott mein Herz und mein Denken verändern will und dafür nimmt er sich soweit zwei Dinge: Zeit und mein Vertrauen. Ich glaube, dass Gott GUT ist zu jeder Zeit und meine Entscheidung ist ihm zu vertrauen. Er hat mich an diesen Ort gesetzt aus einem Grund und ich bin super gespannt was dieser Grund ist - was nicht bedeutet dass es mich nicht hin und wieder mal frustrieren wird. Ich bin schließlich hier um zu lernen und zu wachsen und nicht um es mir in meiner Komfortzone bei 90 Grad Fahrenheit gemütlich zu machen. 

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02.AUGUST

Noch 29 Tage und dann sitze ich in einem Flugzeug nach Amerika - einmal über den Atlantik und dann nochmal über die USA einmal komplett drüber. Das das funktioniert!

Ich werde zunehmend nervös und noch krasser ist, dass langsam die Phase der „letzten Male“ beginnt, wo ich anfangen muss mich zu verabschieden von Dingen und vor allem aber ja Menschen. 

Aber ich freue mich auch riesig. Ich weiß endlich mit wem ich zusammenwohnen werde und das klingt nach einer Bande cooler Mädels - ich werde in den nächsten Monaten von der ein oder anderen bestimmt mal mehr berichten. 

Leute ihr wisst gar nicht WIE DANKBAR ich bin für eure Unterstützung, die mir jetzt schon zugesichert wurde. Das ist krass! Und überhaupt nicht selbstverständlich! 

Ich halte euch auf dem Laufenden.

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19.JUNI

Nur noch zwei Monate und langsam fange ich an zu realisieren welche Veränderungen auf mich zukommen. Allein schon beim Schreiben dieser Zeilen fängt mein Herz an schneller zu schlagen, weil mir klar wird was ich noch alles zu tun habe: Flug buchen (immer noch!), Sperrmüll beantragen, ausziehen, vieles in Church und vieles drumherum. WIRD SCHON - AMEN! 

Eine Wohnung habe ich schonmal, sodass der Albtraum, den ich letztens hatte, dass ich irgendwo auf dem Campus-Gelände unter der Treppe schlafen muss, offenbar nicht prophetisch war.

 

Und mit jeder Sache, die sich klärt, wird dieser Step realer und die Vorfreude wächst. Ich habe in den letzten Wochen immer mal mit euch - Freuden und Verwandten - über das kommende Jahr gesprochen und ein paar mal auch kritische Rückfragen bekommen, die zum Teil super spannend waren bezüglich bestimmter vielleicht kontrovers wirkender Kulturen oder theologischen Ansichten bei Bethel. Und natürlich habe ich ein, zwei Dinge auch echt nochmal bewegt in meinem Herzen und bin zu dem Schluss gekommen: Ich freue mich umso mehr auf die Bibelschule, weil ich mir genau dafür Zeit nehmen will - das Wort Gottes zu erforschen, um den Willen Gottes besser zu verstehen, um seinen Namen und sein Haus groß zu machen in dieser Welt. 

 

Zuletzt: DANKE DANKE DANKE - jetzt schon so sehr für die eingegangenen Spenden und Zusagen von monatlichen Unterstützungen! Ich bin jetzt schon so bewegt von dem was ihr und Gott durch euch möglich macht!

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13.MAI

Aktuell steigt die Aufregung über die kommende Season bei mir von Tag zu Tag. Je konkreter der Plan wird, desto realer wird mein Abflug und die Tatsache, dass ich für mindestens ein Schuljahr an der BSSM studieren werde.  Der Flug ist noch nicht gebucht, eine Wohnung suche ich gerade, habe bisher noch keine gefunden, das Visum ist dementsprechend auch noch nicht da - aber KEINE PANIK. Ich lerne jetzt schon Gott vertrauen und habe allein schon in den letzten 3 Monaten crazy Wunder erleben dürfen. Nur machmal muss ich mich wieder daran erinnern, dass mir Gott sein »ja« gegeben hat, wenn die Fragezeichen in meinem Kopf etwas zu groß werden. Aber im Letzten überwiegt definitiv die Vorfreude. 

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mein A L L T A G

Meine Woche ist unterteilt in 4 offizielle Schultage und 2 Tage des Selbststudiums, die ich definitiv auch brauche um zu verarbeiten was in den vorigen Tagen passiert ist. Die meiste Zeit verbringen wir als ca. 600-köpfige Schülerschaft gemeinsam. Davon ist minimum eine Stunde täglich Worship. Und ansonsten haben wir dann meisten Teachings von den BSSM-Leiter zu unterschiedlichsten Themen. Der Rest der Woche ist dann LESEN, LESEN und LESEN immer schon mit Google-Translator an deiner Seite. 

Die 600 Studenten sind jeweils nochmal unterteilt in Gruppen von ca. 60 Personen, die sich neben dem regulären „Unterricht“ wöchentlich treffen. Diese Gruppen nennt man Revivalgroup und jede dieser Gruppen hat einen Revivalgrouppastor. Bleib dran! Innerhalb der Revivalgroups hast du dann nochmal sogenannte Smallgroups, was nichts anderes als ein Hauskreis ist. Jeder Revivalgrouppastor hat ein Team von ca. 8 Third-Years (Studenten im 3. Studienjahr). Jeder aus diesem Team ist wiederum Mentor für rund 8-10 Studenten, und trifft sich mit denen zu monatlichen One-on-ones. Wenn du jetzt etwas verwirrt bist: Willkommen in meiner Welt! Aber irgendwann steigt man durch. 

Ab der kommenden Wochen haben wir dann noch AMTs, die quasi so etwas wie Wahlpflicht-Fächer sind und die inhaltlich alle paar Wochen wechseln. 

Und auch noch super wichtig: ab sofort haben wir auch sogenannte Activations. Das sind spezielle Dienste und Aufgaben, denen wir uns zuordnen konnten, die uns aus unserer Komfortzone bringen sollen und in denen wir das praktisch anwenden können, was wir in den Teachings lernen. Und jetzt haltet euch fest: meine Activation nennt sich Healingroom KIDS. Die Healingrooms finden alle zwei Wochen am Samstag statt und jeder der sich nach Heilung ausstreckt kann dort hinkommen, für sich beten lassen und nach dem was ich gehört habe die craziesten Wunder erwarten. Das ist erstmal das Konzept. Aber während dieser Zeit gibt es auch eine Gruppe von Kindern, die mit für die Kranken beten und Prophetien weitergeben. Und ich liebe diese Idee einfach unfassbar, weil ich jetzt schon weiß, dass ich unendlich viel lernen werde von diesen Kindern und ihr kindlicher Glaube mich maßgeblich prägen wird. Und weil es dann eben doch Kinder sind, brauchen die immer mal jemanden der sie an die Hand nimmt und das wird mein Team sein - einfach gut! 

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